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Homophobie

Als Homo/Transphobie /Lesbenfeindlichkeit begreift die Lesbenberatung alle Mechanismen von Gewalt, Ausgrenzung, Abwertung, Stereotypisierung, die sich gegen Personen, Institutionen, Projekte, Ideen usw. richtet, die heterosexuelle Begehrensnormen und strikte Vorstellungen von entweder/oder Geschlechtern/kategorien/rollen/.. nicht einhalten wollen oder können.

Heterosexualität und Geschlechterbinarität  werden als natürlich, einzig richtig und gut dargestellt.
Variationen und Facetten werden als anders, abnormal, pervers, schlecht etc. diffamiert.

Negative (und positive) Stereotypisierung und die damit einhergehende Drohung der Ausgrenzung und Stigmatisierung  führt zu einer intrakulturellen Hierarchisierung und  Entsolidarisierung unter lesbischwultrans-lebenden Menschen.


 eine von den "Schwanz-ab-Lesben" bin ich nicht,
 bin ein schwuler Mann, keine kreischende Tunte usw.


Homophobe und sexistische Vor-Urteile bringen die Personen, gegen die sie sich richten, in die Position von bereits verurteilten Angeklagten, denen die Strafe der Ausgrenzung und der Festschreibung auf die Rolle des "Anderen" droht und die schlecht zu behandeln gerechtfertigt scheint.

Schutz vor Diskriminierung und Benachteiligung scheint nur das Verstecken von Teilen des eigenen Fühlens und Handelns zu versprechen: "Zieh Dich nicht so lesbisch an, wenn Du zum Vorstellungsgespräch gehst..."

Die Antwort der Lesbenberatung auf negative Bilder, Vorurteile und Diskriminierung, auf Entsolidarisierung und Angst vor dem "Andersein" bei den "Anderen" und den"Eigenen".
LESBOLIEB!!!
Ein Lob auf lesbische Vielfalt, auf langhaarige und rasierte Beine und Köpfe!
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z.B.

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