home




   
 

RosaLila-Jahresbilanz

von Udo W. Häberlin am 2005-03-12 09:18:59
Artikel drucken

Für den "Verein Rosa Lila Tip" war auch 2004 wieder ein arbeitsreiches ergreiches Jahr.
Am deutlichsten sichtbar wurden der Einsatz des Vereins in der Rosa Lila Villa für die lesbisch-schwule und transgender Community in Wien durch die erfolgten Öffentlichkeitsarbeiten.

Doch ebenso sichtbar waren die erfolgten Renovierungsarbeiten des Rosa-Lila Begegnungs und Beratungszentrums von außen.
Sämtliche Fenster des an der stark befahrenen Wienzeile gelegenen Gebäudes wurden heuer stilgerecht renoviert und neu gestrichen.
Lärmdämmungen ermöglichen eine bessere und gesündere Bewohnbarkeit des Hauses und verbesserte Kommunikation in den Beratungsräumlichkeiten.

Der neue Internetauftritt mit einer gemeinsamen Homepage des Gesamtprojektes und einer Neuauflage der Vereinszeitung als Onlineformat wurde durch die Aufschrift "www.villa.at" über der Einganstüre abgeschlossen.

Ebenso bewirbt ein neuer Schriftzug auf der Fassade wieder die Informations- und Beratungstätigkeit.

Die weniger sichtbare Beratungs- und Informationstätigkeit des Vereines hat 2004 wieder für unzählbare Anfragen hauptsächlich von Menschen in Wien und Umgebung, aber auch aus den Bundesländern viel bewirkt:
Die Rosa Lila Villa bietet einzigartige Informations-, Beratungs- und Kulturangebote für eine immer noch marginalisierte, diskriminierte Bevölkerungsgruppe, die nach Fachschätzungen etwa 10% der Gesamtbevölkerung, in Wien also rund 150.000 Personen umfasst.
Mit knapp 15 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen wurden der im März vorgelegten Bericht, vielfältiges Engagement geleistet.

Das Jahr 2004 hat abermals gezeigt, dass die Arbeit des Rosa Lila Tips, der Beratungsstelle in der Rosa Lila Villa unerlässlich im Sinne einer pluralistischen Gesellschaft ist, die sich der Beseitigung von Intoleranz und Indifferenz verpflichtet fühlt.
Trotz der guten Sichtbarkeit des rosa lila Hauses an der Linken Wienzeile wird die Kontinuität der unspektakulären beraterischen Arbeit oftmals gering geschätzt.
Gerade da liegt es in der Verantwortung der sensationsbestimmten Medien und der sensiblen Politik diese Kontinuität entsprechend zu unterstützen und zu fördern.



zurück