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Armutsbericht: Lesben, Schwule und Bisexuelle in den USA

von Karin Schönpflug am 2009-04-17 20:31:00
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Die Ökonominnen Randy Albelda und Lee Badgett berichten in einer neuen Studie, dass Lesben und Schwule ein höheres oder zumindest gleich hohes Armutsrisiko wie Heterosexuelle haben.

Mit dieser Studie werten Badgett und Albelda erstmals die Haushaltsdaten der US Amerikanischen Volkszählung zu dieser Fragestellung aus, da es 2005 zum zweiten Mal möglich war, sich als lesbisch oder schwul registrieren zu lassen.

Als überraschend bewerten sie, dass der Mythos der "reichen Schwulen" nicht zu stimmen scheint, wobei sich aus Europäischer Perspektive die Frage stellt, ob diesseits des großen Wassers dieser Mythos der massigen Pink Dollars je in diesem Ausmaß verbreitet war. Realität ist Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt und das Fehlen finanzieller Rechte, die Hetero-Familien vorbehalten sind, was sowohl in den USA als auch sonstwo zu einem größeren Armutsrisiko führen kann. Auch wenig überraschend ist der Schluss, dass Lesben schlechter dran sind als Schwule und Schwarze AmerikanerInnen schlechter dran sind als Weisse.

Der komplette Artikel findet sich auf der spannenden Website des Williamsinstitute, wo auch Zahlen und Daten zu Kosten und Nutzen der Homoehe, Folgen einer heterosexistischen Steuerpolitik und demographische Details über Lesben und Schwule in den US nachzulesen sind:

http://www.law.ucla.edu/WilliamsInstitute/



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